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WASHINGTON (sud) Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt auch Bosnien-Herze-gowina im Kampf gegen die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Er gewährte dem Land einen befristeten Kreditrahmen in Höhe von umgerechnet rund 1,13 Mrd EUR, teilte die Tages-schau online mit. Den ersten Teil des Geldes, etwa 203 Mio EUR, gab der IWF sofort frei. Ob die restlichen Mittel ebenfalls fliessen können, hängt von der Umsetzung der Spar- und Wirtschafts-programme ab, die die bosnische Regierung zuvor angekündigt hatte. Alle drei Monate will der IWF dies überprüfen. Laut dem bosnischen Finanzminister Dragan Vrankic muss die Regierung in Sarajevo die Staatsaugaben in diesem Jahr wie vorgesehen um 355 Mio EUR reduzieren. Gegen die Kürzungen ihrer Bezüge hatten im Juni mehrere tausend Veteranen und Kriegsver-sehrte protestiert. Der IWF hatte die Forderung Bosnien- Herzegowinas abgelehnt, die notwen-digen Ausgaben für Kriegsveteranen aus der Staatskasse nicht zu senken. Neben Bosnien-Herzegowina hilft der IWF bereits einer Reihe anderer Länder mit Milliardenkrediten. Zu den Nutzniessern der Unterstützung zählen unter anderem Island, die Ukraine, Rumänien, Ungarn und Mexiko. 9.7.2009
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